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Schlafposition Bauchlage

Bauchlage – Fluch oder Segen?

Lage:
Die Schlafposition Bauchlage ist wohl mehr oder weniger selbsterklärend. Man liegt auf dem Bauch und platziert einen Arm unter dem Kissen. Doch ist diese Position wirklich gut für einen erholsamen Schlaf?

Beliebtheit:
Die Bauchlage ist in unserer Gesellschaft nicht so beliebt wie die Seiten- bzw. Rückenlage. Im Schnitt schlafen ca. 17% der Menschen auf diese Art und Weise.

Funktion:

Pro: Vor allem für Menschen, die in der Nacht Gesellschaft haben, ist diese Schlafposition sehr empfehlenswert. In dieser Position können Kiefer und Zunge nicht absacken und die Kehle verengen, was Schnarchen effektiv verhindert.

Contra:
Es gibt sehr viele Nachteile bei dieser Schlafposition. Von Verspannung am Morgen, über Zähneknirschen in der Nacht, bis hin zu Atmungsstörungen während des Schlafes, ist hier alles vertreten.
Beginnen wir mit den Verspannungen. Einerseits besteht bei weichen Matratzen die Gefahr die ganze Nacht mit Hohlkreuz zu schlafen, wodurch die Wirbelsäule durchhängt und es somit zu chronischen Rückenschmerzen kommen kann. Andererseits ist durch einen zu hohen bzw. zu harten Polster die Wahrscheinlichkeit auf Nacken- und auch Schulterverspannungen am Morgen sehr hoch.
Manche kennen es, das „herumkauen“ in der Nacht. In der Rückenlage kein Problem, da das Kiefer dabei in Normalposition liegt. Bei Bauchschläfern kommt es dadurch aber zu unangenehmen Zähneknirschen, was nicht nur der Schlafgesellschaft, sondern auch dem Betroffenen selbst nicht guttut. In dieser Position wird das Unterkiefer nach vorne geschoben, wodurch viel Druck auf die Zähne lastet und somit zu chronischen Zahnschmerzen führen kann.
Die Atmung erschwert sich im Normalfall in der Bauchlage, da sich die Lunge nicht so leicht entfalten kann. Vor allem bei stämmigen bzw. übergewichtigen Personen führt dieser Aspekt zu unerholsamen Nächten. Durch das Gewicht ist die Durchblutung mancher Organe in der Bauchregion geringer, was zu mehr Anstrengung für den Körper führt.

Tipps:
Ein spezielles Kissen, das auch Seitenschläfern empfohlen wird, führt zu weniger Verspannungen am Morgen. Wie so ein Kissen aussehen sollte, finden Sie in unserem Blogeintrag „Embryo-Stellung“.
Auch die richtige Härte der Matratze bzw. die richtige Einstellung des Lattenrosts sind essenziell für entspannte Nächte auf dem Bauch. Optimal hierbei sind Federkern- oder Latexschaummatratzen, da diese sich dem Körper anpassen und somit die Wirbelsäule während des Schlafes entlasten.

Side-Fact:
Auch Säuglinge haben in ihren ersten Monaten schon eine bevorzugte Schlafposition. Meistens auf dem Rücken oder auf der Seite, was laut Ärzten auch die ideale Lage in diesem jungen Alter ist. Die Bauchlage ist äußerst schlecht für die kleinen Racker, da es einerseits die Wahrscheinlichkeit zu einem plötzlichen Kindstod erhöht und andererseits durch die Einatmung der eigenen wärmeren Atemluft die Risiken für Infektionen, wie Husten, Ohren- bzw. Nasenprobleme drastisch steigen.

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